Themen



I. Öffentliche Vorträge und Diskussionen

1. Christian Bartolf (Berlin): Satyāgraha - Gandhis Beitrag zur Theorie und Praxis des gewaltfreien Widerstands gegen politische Systeme der Unterdrückung: Emanzipation von Krieg und Sklaverei.

2. Egbert Jahn (Kelkheim - Frankfurt/M.): Die nationale und die universale Bedeutung der gewaltfreien Politik von Mohandas K. Gandhi

3. Severin Renoldner und Reiner Steinweg (beide Linz): Was wir von Gandhi für heute lernen können

4. Véronique Dudouet (Berlin): Die Verwandlung bewaffneter Gruppen durch gewaltfreien Widerstand

5. Rachel Julian (Leeds, England): Was das moderne zivile Peacekeeping Gandhi verdankt

6. Sruti Bala (Indien/Coimbatore - Amsterdam): Gandhi über den Wolken: Warum Gandhis politischer Ansatz im heutigen Indien so wenig Nachfolge findet 

7. Timothy Schlegel (Freiburg im Breisgau): War Gandhi ein Rassist? Eine Auseinandersetzung mit den Thesen von Arundhati Roy im Kontext der Kontroverse zwischen Gandhi und Ambedkar über den besten Weg zur Gleichstellung der sog. Unberührbaren in der indischen Gesellschaft 

8. Martin Arnold (Essen): Non-Resistance – Ziviler Ungehorsam – Soziale Revolution – Communauté de l’Arche, Friedenshof – Soziale Verteidigung – Ziviler Friedensdienst – Ekta Parishad – Applied Nonviolent Action And Strategies – Zivile Konfliktbearbeitung – Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ (deutsche Bundesregierung) – Gütekraft – Nonviolent Peaceforce – Ende Gelände usw. Historische / systematische Synopse verschiedener Handlungskonzepte für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Frieden, die aus Gandhis und ähnlichen Impulsen entstanden sind

9. Christine Schweitzer (Hamburg): Forschungsergebnisse der letzten 10 Jahre zur Wirksamkeit  von zivilem Widerstand und ihren Gründen

10. Wolfgang Weilharter (Wien) und NN: Gandhi und Otto Bauer. Die Reaktion Gandhi’s auf das Massaker von Amritsar 1919 im Vergleich zu Otto Bauers Reaktion auf den Justizpalastbrand von 1927 in Wien

(11. Gerhard Haderer (Linz): Highlights aus der Linzer „Schule des Zivilen Ungehorsams“ - [Arbeitstitel; definitive Zu- oder Absage erst Ende Januar 2019 möglich])

12. Claudia Brunner (Wien/Klagenfurt): Europas Mitverantwortung für die Gewalt auf anderen Kontinenten und wie das mit dem Anspruch auf gewaltfreies politisches Handeln vereinbar ist

13.: Pete Hämmerle und Cristina Yurena Zerr (Wien): Die Aktivistin und Lehrmeisterin der Gewaltfreiheit Hildegard Goss-Mayr und ihre Wirkung in Lateinamerika, Afrika und Asien




II. Fach-Kolloquium der Referent*innen

und besonders interessierter Teilnehmer*innen 
zu:

Aktuelle Schwerpunkte und Probleme der gewaltfreien Bewegungen

Einleitung: Christoph Besemer, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden 

 

III. Informationstände im Foyer des Symposiums

  • Informationsstand der Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden

  • Informationsstand von Gobalmende, Freiburg, zur globalen Jai Jagat-Bewegung
    Thousands of marchers committed to nonviolent change all over the World will march from India, Belgium, France, Germany, Sweden, Mali, Senegal, Spain and other countries to Geneva (Switzerland). They will meet in Geneva between September 25th and October 3rd, 2020, in the city that symbolizes peaceful coexistence and that is home to many UN organizations.

  • Informationsstand der "Friedensinitiative der Stadt Linz": Publikationen, Info über die Geschichte der Friedensstadt Linz, sämtliche (stets einstimmig verabschiedete!) Friedenserklärungen des Linzer Gemeinderats seit 1987; Schriftstellerreden zum Thema :Wenn ich in eine Friedensstadt käme - woran würde ich sie erkennen?"; Struktur und Aktivitäten der "Friedensinitiative der Stadt Linz". – Informationsmaterial der Kooperationspartner beim Symposium Aktive Gewaltfreiheit.